Ortsverein
Wo ist denn die SPD? Auch wenn der eine oder andere Innenstadt-Besucher am Samstag in der Ansammlung der Infostände der verschiedenen Parteien vergeblich Ausschau nach dem roten Sonnenschirm der SPD hielt, wir waren da! Nicht nur des regnerischen Wetters wegen hatten wir auf den Sonnenschirm verzichtet. Dieses Mal war es eine ca. 3 x 4 m große Bodenzeitung, die den Passanten auf dem Oberrheinplatz sofort ins Auge fiel.
An einem warmen Sommerabend diskutieren die Endinger Genossinnen und Genossen auf dem Endinger Marktplatz mit Johannes Fechner die Kernpunkte des SPD Wahlprogramms. Nach der Wahl umgesetzt wird das zu gerechteren Löhne durch einen Mindestlohn, auskömmlicheren Renten durch gleiche Brücksichtigung von Kindererziehung, höhere Berufsunfähigkeitsrente und abschlagsfreiem Rentenbezug nach 45 Beitragsjahren führen. Beifall fand auch die Ankündigung, durch einen höheren Spitzen-steuersatz und Bekämpfung von Steuerflucht die Finanzierung der staatlichen Aufgaben gerechter zu verteilen.
Gesundheit wünschen wir uns alle, was ist aber, wenn dies nicht der Fall ist? Finden wir auch in Zukunft dann noch ärztliche Hilfe vor Ort?
Am 10. Juli nahm der SPD-Ortsverein Rheinfelden die Diskussion über die ärztliche Versorgung hier im Landkreis Lörrach zum Anlass, Fachleute und Politiker zu einer Gesprächsrunde einzuladen.
Dr. Johannes Probst, Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg, Armin Müller, Krankenhäuser im LK Lörrach, Dr. Achim Schulte-Kemna, niedergelassener Arzt in Rheinfelden, ein Vertreter des Krankenhausfördervereins und Dr. Thomas Mengel, Bundestagskandidat der SPD standen an diesem Abend Rede und Antwort.
Im Rahmen der Mitgliederversammlung des Ortsverein Elzach stellte SPD-Bundestagskandidat Johannes Fechner das Rentenkonzept der SPD vor. Die SPD wolle dafür sorgen, dass es eine Solidarrente von € 850,00 für alle, die 30 Jahre Beiträge bezahlt haben, gibt, dass die Rente mit 67 ausgesetzt wird und jeder, der 45 Jahre gearbeitet hat, abschlagsfrei in Rente gehen kann. Da auch im Landkreis Emmendingen Pflegeplätze knapp werden, müsse der Bund mehr Geld zur Verfügung stellen für mehr Pflegeplätze und mehr und besser bezahltes Pflegepersonal.
In der Gemeinderatsfraktion der SPD Wyhl bahnt sich ein Wechsel an. Für Thomas Flamm wird Thomas Fehr in den Gemeinderat nachrücken.
Fehr war bereits 15 Jahre Gemeinderat und freut sich auf die kommenden Aufgaben. Thomas Flamm scheidet wegen Umzug aus dem Gemeinderat aus. „Die Zusammenarbeit mit Thomas Flamm hat sehr viel Spaß gemacht. Ebenso werden wir ihn als politischen Kopf vermissen. Wir sind froh, mit Thomas Fehr einen kompetenten Mann, der sich einen verdienten Namen im Gemeinderat gemacht hat, diese Lücke schließen zu können“, erklärte SPD-Ortsvereinsvorsitzender Raphael Pfaff.
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