Pressemitteilungen
Kreis-Jusos und SPD-Kreisverband und die Linke hatten auch vergangenen Sonntag wieder in Weil am Rhein zur Gegendemo gegen die Pegida-Auftritte aufgerufen; mit dabei waren auch andere politische Gruppierungen, die Grünen und zahlreiche Bürger aus Weil und aus dem Kreis und natürlich die engagierten Mitglieder vom Freundeskreis Asyl sowie eine Vertretung von Refugees Welcome. Alle zusammen waren wieder rund 150 friedliche Demonstranten, die vom Berliner Platz zum Rathaus in Weil zogen. Dort hatten sich etwa 50 Anhänger der Pegida Dreiländereck-Gruppierung versammelt und starke Polizeipräsenz sicherte den Platz. Es ist sicher zu hinterfragen, was ein solcher Auftritt bewirken kann, insbesondere wenn die Kostenseite für die Sicherheitsmaßnahmen betrachtet wird. Und doch ist es wichtig, den rechten Parolen keinen Raum zu lassen. Dafür stehen auch die Sprecher der Jusos, Philipp Schließer und Paul Waßmer ein: „Unser Engagement gegen die rechten Parolen ist ein wichtiges Signal, dass wir in einer humanistisch geprägten, in einer offenen und demokratischen Gesellschaft leben, die bei solcher Hetze gegen Flüchtlinge und Migranten, nicht mitmacht“. Mit der Unterstützung aller Gruppen wurden die lautstarken Forderungen und rechten Parolen einfach niedergepfiffen oder ausgebuht. Bleibt zu hoffen, dass diese Töne im Dreiländereck bald kein Thema mehr sind und sich die Integrationshelfer und das Ehrenamt auf die wirklich wichtigen Themen und große Aufgabe der Integrationsarbeit konzentrieren können. Gleichwohl rufen die Organisatoren wieder zur nächsten Gegendemo auf: sonntags 14:00 auf dem Berliner Platz.
die Willkommenskultur im Landkreis Lörrach aktiv zu gestalten und den friedlichen Gegenprotest in Weil am Rhein zu unterstützen.
Der SPD-Kreisvorstand im Landkreis Lörrach unterstützt die Aktion der Jusos im Kreis, die zur Gegendemonstration am Abend des 22. November nach Weil aufgerufen hatten und weiter dazu aufrufen.
Es ist ein Grundrecht jeden Bürgers, in einer demokratischen Gesellschaft, seinen politischen Willen auch in öffentlichen Kundgebungen zu formulieren, d.h. zu demonstrieren, für welche Werte er eintritt und welche Forderungen er an die Gesellschaft stellt.......
Der Fanfarenzug der Hachberger Herolde umrahmte musikalisch die Übergabe der Weihnachtstanne für die Landesvertretung Baden-Württemberg in Berlin. Die prächtige Tanne stammt aus Lahr und wurde dieses Jahr vom SPD-Bundestagsabgeordneten Johannes Fechner ausgesucht und eigenhändig gefällt. Mit der Feier mit zahlreichen Baden-Württembergern aus Berlin startet jetzt die festliche Illumination des Baums.
SPD-Bundestagsabgeordneter Johannes Fechner freut sich, dass bei der Hofübergabeklausel wichtige Verbesserungen von der SPD erreicht werden konnten. "Wir hätten die Klausel lieber ganz abgeschafft, leider hat das die Union blockiert", so Fechner. Für ihn ist es ein Skandal, dass Landwirte bislang trotz jahrzehntelanger Arbeit keine Rente kriegen und bis ans Lebensende schuften müssen, nur weil sie ihren Hof gar nicht oder nicht zu einem angemessenen Preis veräußert bekommen. Der SPD sei es in den Verhandlungen gelungen, "die Totalblockade der Union aufzuweichen und einige wichtige Verbesserungen durchzusetzen", so Fechner.
Der SPD Kreisverband lädt zum Solidaritätskonzert ein. Am Freitag, 13. November gibt es auf Initiative der Pepperhouse Stompers ein Benefizkonzert in der Festhalle Schopfheim-Fahrnau. Spontan haben sich andere Chöre bzw. Bands bereit erklärt mitzumachen, das sind der Lörracher Chor New Formation, der Rote Chor der SPD und das Duo „Mulattenpack“. Der Erlös geht an die Flüchtlingshilfe in Schopfheim.
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